Was ist Yogatherapie?

Bei der Yogatherapie werden die Methoden des Yoga angewendet, um Gesundheit zu erhalten oder Krankheiten zu heilen. Der Yoga als therapeutische Intervention war und ist Bestandteil des Ayurveda. Wissenschaftliche Studien konnten in den letzten Jahren wiederholt die Wirksamkeit von Yoga bei verschiedenen Krankheitsbildern belegen. Das hat dazu geführt, dass sich Yogatherapie als eine eigenständige Disziplin zunehmend etabliert.

Ein anderer Grund liegt in dem philosophischen Grundgebäude ("Samkhya Karika"), auf dem sowohl Ayurveda als auch Yoga aufbauen.  In diesem wird postuliert, dass der grobstoffliche Körper von dem feinstofflichen Geist durchdrungen ist und das Feinstoffliche vor dem Grobstoffliche „da“ ist. Daraus folgern Ayurveda und Yoga, dass Krankheiten in den meisten Fällen auch eine tiefgeistige Ursache haben und so Körper UND Geist therapeutisch adressiert werden müssen. Die Beruhigung des Geistes ist nun das vornehmliche Ziel und das Arbeiten mit demselben über verschiedenen Methoden die Domäne des Yoga.  
 

Wie funktioniert Yogatherapie?

Das Wichtigste vorweg: Jeder Mensch, unabhängig von Alter und körperlichen Gebrechen, mit oder ohne Yogaerfahrung, kann therapeutischen Yoga üben. Die einzige Voraussetzung ist, dass man atmet!

Basis meiner therapeutischen Arbeit sind die Methoden des Klassischen Yoga nach Patanjali: dazu gehören u.a. körperliche Übungen (Āsanas), Atemübung (Pranayama), Meditationen und Entspannungstechniken. Dabei beachte ich die Erkenntnisse der westlichen Medizin und Psychologie.
 

Wann kann Yogatherapie helfen?

Chronische Zustände profitieren von Yogatherapie, aber auch akute Schmerz- und Stresssituationen. Yogatherapie wirkt vorbeugend, begleitend und unterstützt Heilung.

Meine Schwerpunkte sind:
Bewegungsapparat
z. B. Gelenkerkrankungen, Osteoporose, Rückenschmerzsyndrome, ISG-Syndrom, rheumatische Erkrankungen, 
Innere Medizin
z.B. Herz- und Kreislauferkrankungen, Erkrankungen der Atemwege, Erkrankungen des Verdauungssystems, bösartige Neubildungen (Tumore), Kopfschmerzerkrankungen, 
Beschwerden des Alterns
Gesundes Älterwerden und Prophylaxe wie Therapie von Erkrankungen des Alterns
Frauenheilkunde
z.B. bei Störungen der Periode, Kinderwunsch, Geburtshilfe, Menopause
Nerven und Psyche
z.B. Depression, Burn-Out-Syndrom, Chronic-Fatigue-Syndrom

Bildquelle: Eigene Bilder